Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Informationsüberfluss und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit die (Arbeits-) Welt und verändern sie schneller denn je. Unternehmen stehen dadurch vor neuen Fragen: Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeitende, wenn sich die Rahmenbedingungen laufend verändern? Wie bleibt das Unternehmen in zunehmend komplexen Märkten handlungs- und wettbewerbsfähig? Und wie gelingt Zusammenarbeit trotz veränderter Rollen und Arbeitsweisen? Fachwissen allein bietet hier keine Orientierung. Neben kognitiven und digitalen Fähigkeiten gewinnen darum besonders soziale und emotionale Kompetenzen an Bedeutung. Naheliegend, dass sich dafür der Begriff Future Skills etabliert hat.
Dabei geht es aber um weit mehr, als sich an Veränderungen anzupassen oder die Frage, welche Anforderungen morgen entstehen und welche Technologien wir beherrschen müssen. Im Kern befähigen Future Skills uns, auch in unsicheren Situationen urteils- und handlungsfähig zu bleiben. Und sie gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie laden dazu ein, die Zukunft als Gestaltungsraum zu betrachten, statt passiv zu reagieren, und uns zu überlegen: «Welche Art von Arbeit, Lernen und Zusammenarbeit wollen wir in Zukunft – und wie schaffen wir jetzt die Voraussetzungen dafür?» Damit berühren Future Skills auch Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung und lassen sich nicht einfach auf einen Kompetenzkatalog reduzieren.

